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Essbares

Hier einmal eine kleine Auflistung dessen was den Weg auf den Grill und danach aufs Teller finden könnte:

Steaks vom Rind & Schwein: Steaks sind wohl mit die beliebtesten Grillgüter. Es gibt unzählige Varianten wie Holzfällersteak, Pusztasteak, Nackensteaks und und und. Man kann das Fleisch oft schon fertig gewürzt und mariniert im Supermarkt oder beim Metzger seines Vertrauens kaufen. Oder man kauft es unbearbeitet und würzt nach belieben selbst. Ob man es dabei Fettfrei, Durchwachsen, mit oder ohne Knochen haben möchte bleibt jedem selbst überlassen. Am besten grillt man Steaks in einer Aluschale. Direkt auf einem Grillrost verursacht die Marinade und heruntertropfendes Fett erstens ne Menge Sauerei, und es fängt schnell unter dem Steak an zu Qualmen und zu brennen (Fett) an. Man sollte die Steaks oft genug wenden, damit das Stück Fleisch möglichst gleichmäßig durch ist. Die Scheiben sollten ca 2-3cm dick sein, aber nicht zu dick, da es sonst sehr lange dauern kann bis sie durch sind. Wann man das Steak vom Grill nimmt, ist Geschmackssache. Manche mögen's noch leicht blutig, manche dafür trocken. Am besten ist wohl das Zwischenstadium, wenn das Steak eine gesunde Farbe bekommen hat (rundrum deutlich gegrillt, aber nicht vertrocknet oder schon schwarz). Man kann zum Test, ob es schon durch ist, einfach kurz an einer etwas dickeren Stelle des Steaks mit dem Messer einen Schnitt machen und so ins innere des Steaks schauen um zu erkennen ob es noch etwas Zeit braucht. Achso - in manchen Teilen Deutschlands werden Steaks auch allgemein als Brätel bezeichnet.

Steaks von Geflügel: Wer es eher etwas fettarm möchte, kann auf Steaks von Huhn, Truthahn und Pute zurückgreifen. Dabei gibt es natürlich auch schon fertig gewürzte oder "rohe" Steaks zu kaufen. Geflügelfleisch ist nach idealer Erhitzunge weiß gefärbt. Die Grilldauer sollte auch hier nicht überschritten werden damit es nicht zu trocken wird.

Würstle: Würstle aller Art gehören zusammen mit den Steaks wohl zu den beliebtesten Grillsachen. Auch hier gibt es sehr viele Arten von Würsten wie Rote Würstle, Käseknacker, Schinkenknacker, Weisswürste, Original Thüringer Rostbratwürstle, Nürnberger usw. Auch hier gibt es Würstle mit Geflügel drin, oder mit Knoblauch, Zwiebeln, Käse (lecker, aber Vorsicht beim reinbeißen!) oder mit Schinken drumrumgewickelt. Man kann die Würstle z.B. auch in Hefeteig einwickeln und dann am Spieß grillen. Würstle werden generell auf dem Rost direkt, nicht in einer Aluschale, gegrillt. Oder eben am Spieß (Holz oder Metall). Normalerweise schneidet man die meisten Würste vor dem Grillen ein, aber dies ist kein Muß. Es macht auch Spaß, zu warten bis das Grillgut in der Wärme aufplatzt. Nur bei Käseknackern ist dies ein ernstes Problem - Eingeschnitten läuft der Käse während des Grillens aus, uneingeschnitten besteht beim aufplatzen die Gefahr dass einem der Käse in Form von heißem Fett entgegenkommt. Die Bratwurst hat ihre ideale Grilldauer mit einer gesunden deutlichen Bräunung erreicht.

Maultaschen: Maultaschen sind eine schwäbische Spezialität, die nicht überall in Deutschland bekannt ist. Und bisher kann sich kaum jemand hier vorstellen, dass man Maultaschen grillen kann. Wir kamen schon vor vielen Jahren spontan auf die Idee und seitdem gehört eine Maultasche einfach zum grillen dazu. Wenn man Maultaschen am anfang des grillens zu den Würsten dazulegt, hat man etwa auf halber Grilldauer der Würste schonmal was zum essen. Maultaschen sollten wie Würste mit einer gesunden leichten Bräunung vom Grill genommen werden (wenn sie etwas kugelförmig geworden sind). Wir empfehlen zum grillen die handelsüblichen 6-Packs Traditionelle schwäbische Maultaschen der Firma Bürger. Man kann auch andere Maultaschen (zb Gemüsemaultaschen für überzeugte Vegetarier) grillen. Auf dem Teller kann man die gegrillten Maultaschen dann am besten zusammen mit etwas Ketchup verfeinern.

Fisch: Fisch soll ja angeblich auch grillbar sein. Hierfür gibt es sogar spezielle Fischhalter im Handel. Wie das schmeckt, wissen wir noch nicht, vielleicht versuchen wir's irgendwann mal. Noch eine Bitte an Fischgriller: Bitte werft niemals alte Fischköppe oder ähnliches nach dem Grillen in die Glut, vor allem nicht wenn nach euch noch jemand die Grillstelle nutzen will.

Gemüse: Gemüse ist ein Grillgut, an dem sich die Grillmeister-Geister scheiden. Manche grillen es wie selbstverständlich mit, andere verachten jegliches Nicht-Fleisch auf dem Grillrost. Gemüse grillen hat einen klaren Vorteil - auch Vegetarier (vor allem Frauen) können am gemeinsamen Grillerlebnis aktiv teilhaben. Sehr gut grillbar sind zb. Paprika, Auberginen und Chamignons. Oft braucht Gemüse ne ganze Weile bis es richtig gut durch ist, dabei sollte man es auch abundzu mal wenden und nicht schwarz werden lassen.

Pizza: Ja, das geht auch! aber es ist eine sehr schwierige Aufgabe. Eigendlich benötigt man dazu ein traditionelles Krehwinkler Krematorium, d.h. einen kleinen Grillofen der aus Stein gebaut ist und somit rundum gut wärmen kann. Zusätzlich braucht man eine flache Blechfläche (wie zuhause im Ofen) und etwas Erfahrung. Sonst ist die Pizza schnell a'la Voss: Unten schwarz und oben noch gefroren.

Brot: Brot kann man auf dem Grill schnell mal zwischendurch toasten, es verbrennt aber auch sehr schnell da es ja keine Feuchtigkeit wie anderes Grillgut beinhaltet. Hefeteig ist für Stockbrot ideal und immer wieder eine Freude. Wenn man einen Ofen wie oben für Pizzas beschrieben besitzt, kann man den Hefeteig auch zu kleinen Brötchen formen und backen. Danach empfehlen wir die noch warmen Minibrote in eine Tüte zu stecken in der sich zuvor ein Ge-Puderzuckertes Osterlamm befand.

Salate: Grillen kann man Salate natürlich nicht, aber man kann sie vorab zubereiten und zum Grillen mitnehmen.

Getränke: Für die meisten gehört ein anständiges Bier zum absoluten Muß eines gelungenen Grillvergnügens.
Aber für Leute die mal kein Bier wollen, eignet sich zb auch ein guter, einheimischer Wein (zb. Fellbacher und Weinstädter Qualitätsweine), vor allem Rotweine. Man sollte aber bei Weinen auch etwas auf die Qualität achten. Es gibt schon unterschiede zwischen einem 2,99€-Billigwein aus dem Supermarkt (oft steht halt nur zb "Rheinhessen" oder so drauf) und einem guten Wein aus heimischem Anbau. In unserem schönen Remstal sollte wohl jeder in seinem Ort auch eine Weinkelter haben in der man die heimischen Wengeter direkt unterstützen uns sich von deren Qualitätsarbeit überzeugen kann.
Auch nichtalkoholische Getränke sollten nie fehlen (Don't drink and drive!). Hierfür eignet sich zb. Apfelsaftschorle, Sprudel, Stilles Wasser, Säfte, Getränke aus dem Hause Coca Cola, oder bei besonderen Anlässen eine Büchse heiliges Red Bull.

Grillgut-Zubehör: Natürlich sollte man nicht vergessen, etwas zum grillen mitzunehmen, in das man das gegrillte Essen reintunken kann. Hierfür eignet sich vor allem eines - Ketchup (Unsere Empfehlung: Erfurter Born-Ketchup). Es gibt auch unzählige gewürzte Grillsaucen (von Heinz u.ä.). Senf (mild, mittel, scharf, sauscharf) gibt es auch überall zu kaufen. Auch sollte man mal Curry zum würzen probieren (zb mit einer Weiswurst als Currywurst).

Grillbesteck: Nicht vergessen darf man, dass man auch etwas zum wenden und herunternehmen des Grillguts benötigt. Im Handel wird hierzu alles mögliche angeboten: Spieße, Gabeln, Pfannenwender, Grillzangen aus Holz (naja) oder Metall (hier gibts gute und weniger gute die dann eher wackelig sind). Auch gibt es für Fische spezielle Fischgrillbestecke. Eine normale Gabel oder ein Messer tuts allerdings auch.