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Grilltipps:

Hier zuallererst mal die Lexikon-Erklärung was grillen (angeblich) überhaupt ist ;-)

Grillen geht natürlich auf vielen verschiedenen Stellen, bzw Grillstellen. Nachfolgend eine kleine Liste:

Traditionelle Feuerstelle: Die von uns eindeutig bevorzugte Grillstelle ist die öffentlich zugängliche Feuerstelle. Meist ist dies ein runder Betonsockel auf dem man ne menge Holz anzündet und danach die Glut nutzt, um sein Grillgut essbar zu machen. Oft sind die Grillstellen etwas abgelegen von Straßen versteckt (genau hierfür ist unsere "Die Grillstellen"-Seite da!). Man kann dort gemütlich einen ganzen Abend verbringen. Man sollte immer darauf achten, dass die Grillstelle nicht zugemüllt wird, da man ja auch noch lange Zeit die Stellen nutzen will.

Kugelgrill: Ideal zum Garen zb im Garten.

Schwenkgrill: Etwas größer, aber hat klare Vorteile: Man kann meist die Höhe des Rostes verstellen um die optimale Grillguthöhe zu regeln. Und durch die große Grillfläche auch ideal um im Garten viele Leute gleichzeitig mit was essbarem zu versorgen.

Elektrogrill: Die "Notlösung" für den heimischen Balkon, wenn rauchende Grills nicht erlaubt sind (Nachbarn). Nicht vergessen unten Wasser reinzutun, damit nichts festbrennt.

Gasgrill: Nochmal eine Notlösung *g

Grillfass: (oder wie man das auch immer nennt) Oft gibts die kleinen Gusseisen-Grille für 5-10€ im Supermarkt. Man kann also nichts falschmachen. Diese kleinen Grills passen in jeden Kofferraum und sind als Ersatzgrill im Falle einer belegten Feuerstelle durchaus praktisch. Mit einer passenden Menge Kohle wird auch da das Grillgut schnell verwertbar.

Standgrill: Durch die Höhe des Standgrills ist er sehr gemütlich zu bedienen. Etwas Kohle rein und von unten her die Sauerstoffzufuhr regulieren, und der rest geschieht von alleine. Richtig genutzt kann man mit dem Ding ordentlich grillen. Durch seine Größe ist ein Standgrill meistens in privaten Gärten anzutreffen und eine lohnenswerte Anschaffung für jemand der oft und gerne grillt.

Einmalgrill: Diese Minidinger gibts oft an Tankstellen für unter 5€. Im Paket enthalten ist ein Einmalgrill und die nötige Kohle zum heizen. Für Spontangriller geeignet, aber eben nur einmal nutzbar. Und bitte nach dem Grillen keine Irrlichter auf einem See daraus basteln, das kann auch schnell schiefgehn.

Natürlich kann man nur mit passendem Feuermaterial grillen:

Baumholz: Ein ideales Brennmaterial das man vor allem im Wald sammeln kann. Man sollte immer vollständig trockenes Holz (im Winter das was nicht im Schnee steckt) nehmen. Kleine Zweige sind gut zum anfeuern, aber für eine gute Glut braucht man dann doch Äste ab 5cm Durchmesser. Umgefallene kleine Bäume sind auch ideal, da da eigendlich schon alles nötige dran ist. Zwar schauen andere Grillstellenbesucher gelegendlich etwas verwundert, wenn man vom Holzsammeln zurückkommt und 1-2 alte Tannen hinter sich herzieht, aber dafür muss man nicht soviel sammeln...

Zugesägtes Holz: Zuallererst - nie lackiertes Holz nehmen - ungesund. Generell bekommt man alte Bretter überall her > Sperrmüll, Hausabriss, eigener Keller, Baumarkt (Reststücke). Oft sind die Bretter schon handlich kleingesägt, oder man hilft noch etwas nach. Auch alte Paletten sind gutes Feuerholz.

Sonstiges Holz: In diese Kategorie fallen viele Arten: ausgediente Brezelbretter vom Bäcker sind ideal, aber wohl kaum zu finden. Zum anfeuern haben wir seit langem Obstkistle (ausm Supermarkt) im Einsatz. Die Kistle beinhalten sehr dünne Holzscheibchen, die normal sehr sehr gut brennen. Spanplatten (alte Möbel) sind dagegen gänzlich ungeeignet - sie brennen mieß und sind voller Leim auf dem man nichts essbares grillen sollte.

Kohle: Hier gibt es auch verschiedene Arten. Beliebt ist handelsübliche Holzkohle. Billig und schnell anzufeuern und reicht oft schon aus. Briketts (die kleinen runden) benötigen länger zum anheizen, halten dafür aber die Hitze besser. Es gibt auch so exotisches wie Kokosnussschalenkohle, was angeblich auch gut sein soll. Getestet haben wir dies aber noch nicht.

Gas / Strom: Naja wie oben schon erwähnt sind dies eigendlich nur Notlösungen wenn man keinen Rauch verursachen darf.

Zum Anzünden braucht man natürlich auch was:

Kistle: Unser beliebtestes Anzündemittel sind Obstkisten mit einem kleinen Stück Papier

Parafin-Anzünder: Da gibt es gute und schlechte Varianten. Manche "Marken" brennen nur sehr bescheiden an, andere dafür sofort. Man sollte die Anzünder aber nie mit Lebensmitteln in einer Tüte haben, sonst nimmt das Grillgut und vor allem Brot schnell den Parafinduft an...

Sonstige Grillanzünder: Es gibt auch Anzünder zb aus Torf (? jedenfalls so braune). Die brennen allerdings auch nicht gleich an.

Brennpaste: Eigendlich eher schön anzusehen im dunkeln (brennt bläulich) aber man braucht schon ne große Menge dieser klebrigen Paste, um ein Feuer in Gang zu bekommen.

Spiritus & Benzin: Eigendlich gänzlich ungeeignet zum anzünden, da eine zu große Menge beim entzünden zu einer Verpuffung und damit zu schweren Verletzungen führen kann. Daher raten wir eher davon ab. Auch könnten kleine Kinder zb eine Spiritusflasche irrtümlich mit einer Fantaflasche (auch grün) verwechseln.

Elektroanzünder: Eigendlich ein Tauchsieder für Grills. Wird wohl heiß beim anschalten, aber irgendwie einfach unnötig so ein Ding.

Sonstige Hilfsmittel: Zum Anheizen taugt zb ein Fön, aber dieser setzt Strom voraus. Selber pusten ist da natürlich leichter. Ein im Baumarkt erhältlicher Blasebalg tuts aber auch.